Mein Weg zur Fotografie

Das Thema der Fotografie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als ich kleiner war, habe ich es im Urlaub geliebt, mit der Kamera (damals war es anfänglich eine Agfamatic Pocket, später APS Kameras) Fotos machen zu können. Es handelte sich um einfache Kameras meiner Eltern, aber mir machte es sehr große Freude. Das Warten auf den entwickelten Film konnte ich vor Vorfreude kaum aushalten. Allerdings machte ich als Teenie dann auch die eher ernüchternde Erfahrung, dass die Fotos von meiner Lieblingsband bei schlechter Belichtung und in Bewegung in durchaus weiterer Entfernung einfach mal so fast alle nichts geworden sind.

Die erste Digitalkamera

Von meinem ersten Weihnachtsgeld in der Ausbildung kaufte ich mir damals total stolz meine erste Digitalkamera von Olympus Camedia C-150. Meine erste digitale Spiegelreflexkamera folgte mit der Canon EOS 400D ein Paar Jahre später. Ich war völlig überfordert mit den ganzen Funktionen und „knipste“ ausschließlich im Automatikmodus.

Ich habe zu dem Zeitpunkt eher auf Reisen fotografiert, aber weniger im Alltag. Interessant fand ich es schon immer, aber leider habe ich mich nicht tiefer mit der Materie beschäftigt.

Neustart mit Instagram und Social Media

Dann folgte Instagram… auf einer privaten Seite veröffentlichte ich Anfang 2016 die ersten Bilder, der Account wuchs und so kam es dazu, dass ich fast jeden Tag Fotos machte. Allerdings mit meinem Handy, denn die Spiegelreflexkamera lag in der hinteren Ecke meines Schrankes.

Und was kam dann?

Hamburg ElbtunnelVor knapp zwei Jahren kam dann der Wunsch auf, dass ich mich intensiver mit der Thematik „Fotografie“ auseinander zu setzen wollte und mehr wissen wollte. Jedoch bauten wir zu dem Zeitpunkt ein Haus und man hatte dann doch andere Prioritäten. Als das Haus fertig war, kramte ich also meine alte DSLR raus und fing an zu experimentieren. Ich entdeckte andere Modi als die Automatik und war in den Bann gezogen. Nach reiflicher Überlegung kaufte ich mir die Canon Eos 1300D (die andere Kamera hatte diverse Alterserscheinungen). Das war die beste Entscheidung überhaupt.

Ich taufte sie Karla und seither mache ich fast jeden Tag Fotos mit ihr. Dinge haben bei mir gerne einen Namen.

Ich fing das erste Mal an, meine Bilder, die ich mit Karla machte, auf Facebook und Instagram publik zu machen. Denn bislang blieben diese immer im Verborgenen.

Der erste Workshop, Instawalk und eine Weiterbildung

Rathaus Bremen bei NachtAnfang Februar besuchte ich meinen ersten Workshop über Fotografie mit der Spiegelreflexkamera von dem ich für mich sehr profitiert habe. Unsere Aufgabe war innerhalb der nächsten 3 Monate ausschließlich im manuellen Modus zu fotografieren. Ich übte was das Zeug hält, verzweifelte regelmäßig, aber mittlerweile klappt es ganz gut.

Es kam die erste Anfrage, ob ich eine standesamtliche Hochzeit für Bekannte fotografieren würde. Ich stimmte zu und war unfassbar aufgeregt. Bislang hatte ich nämlich fast nur Landschaften und Stillleben fotografiert. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit und Erfahrungen, denn ich konnte für mich auch eine Menge lernen.

Ich wollte mehr, wusste aber nicht so recht was. Konnte ich mal nicht fotografieren, vermisste ich sofort etwas. So kam es, dass ich im Juni 2018 mit meiner Weiterbildung zur Fotodesignerin bei der ILS anfing. Eine der besten Entscheidungen für mich überhaupt. Mir macht es unglaublich viel Spaß, tiefer in die Materie vorzudringen, zu verstehen und in der Praxis umzusetzen. Ab und an werde ich Euch hier auf dem Laufenden halten.

Bis bald,

Eure Steffi

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